24/04/2018 Jasmin Pierstorff

Attraktive Kataloge selbst erstellen, einsetzen & verbreiten

Ein Katalog ist weit mehr als nur die Abbildung eigener Produkte und Dienstleistungen. Nutzen Sie die Chance und präsentieren Sie sich mit einem modernen Online-Katalog: öffentlichkeitswirksam und reichweitenstark. Wie? Das verraten wir Ihnen in diesem Beitrag!

Produktkataloge erstellen: Lohnt sich das noch?

Die Zeiten, in denen man sich per Post dicke Werbekataloge nach Hause schicken ließ, sind für viele Kunden vorbei. So werden beispielsweise Sommerkleidung und Haushaltsgegenstände mehr und mehr direkt über Online-Shops bestellt.

Sind Kataloge also ein Auslaufmodell?

Keineswegs! Viele Kunden möchten weiterhin auf das Blättern und Stöbern nicht verzichten. Mit dem Aufkommen digitaler Medien hat sich nur das Lese- und Nutzerverhalten vieler Kunden verändert. In den letzten Jahren haben digitale Formate wie ePaper, Online-Magazine, eBooks oder Flipbooks die Medienlandschaft erweitert. Printprodukte wie herkömmliche Kataloge sind dabei zwar nicht verschwunden, sind aber immer stärkerer Konkurrenz ausgesetzt. Ein gut konzeptionierter und umgesetzter Katalog kann also durchaus noch einen großen Kundenkreis für die eigenen Produkte und Dienstleistungen begeistern.

Kataloge in 5 Schritten selbst erstellen

Sie möchten einen Produktkatalog erstellen oder erstellen lassen, der sich am Kauf- und Leseverhalten heutiger Konsumenten orientiert? Die folgenden Schritte können Ihnen dabei helfen:

Schritt #1: Ziele für Ihren Werbekatalog bestimmen

Ein Produktkatalog erfordert wertvolle Unternehmensressourcen wie Zeit und Geld. Da ist das Argument “Veröffentlichen wir schon seit einigen Jahren auf diese Weise” nicht ausreichend. Sie sollten sich klare Ziele setzen, die die Kosten für die Erstellung und Produktion des Kataloges rechtfertigen.

Wenn Ihr Unternehmen bereits in der Vergangenheit Kataloge erstellt hat, können die alten Ziele ein guter Anhaltspunkt für die Formulierung neuer Ziele sein: Hat sich der Einsatz gelohnt? Gab es mehr Bestellungen? Wurden neue Geschäftskunden gewonnen? An welcher Stelle wurde der Katalog wofür eingesetzt und verbreitet? (Messen, Direkt-Mailings etc., Download auf der Homepage etc.)
Die SMART-Formel hilft dabei, Ziele (neu) zu formulieren. Diese sollten immer so spezifisch wie möglich, messbar, von allen Beteiligten im Unternehmen akzeptiert, realistisch und außerdem terminierbar (Zeitplan aufstellen!) sein.

Schritt #2: Katalog zielgruppenspezifisch erstellen

So verschieden Zielgruppen sein können, so unterschiedlich fallen auch die Werbekataloge aus. Wenn Sie Kunden im B-to-B-Bereich (Verkauf zwischen Unternehmen bzw. Geschäftspartnern) erreichen möchten, werden Ansprache und Design tendenziell nüchterner ausfallen als etwa den Endkunden im B-to-C (Verkauf zwischen Unternehmen und Privatkunde).
Egal, ob Sie Ihren Werbe-, Produkt- oder Kunstkatalog das erste Mal oder bereits öfter produzieren, folgende Fragen sollten Sie sich vor der praktischen Umsetzung immer stellen:

Wer ist eigentlich Ihre Zielgruppe?

Um dies zu konkretisieren, lohnt es sich, eine Buyer Persona zu erstellen. Dafür wählt man alle Eigenschaften aus, die einen typischen Kunden charakterisieren und bildet daraus eine fiktive Person.
Wie nah stehen Sie dieser Zielgruppe? Möchten Sie mit Ihrem Katalog Neukunden gewinnen oder altbewährte Kunden zum Wiederkauf animieren?
Haben Sie mehrere Zielgruppen oder nur eine einzige für Ihre Produkte und Dienstleistungen definiert? Rechtfertigt die Größe der Zielgruppe die Produktion eines umfangreichen Produktkataloges?
Hat sich eine bewährte Zielgruppe in Ihrem Kaufverhalten verändert, sodass neue Katalogformen notwendig sind?

Schritt #3: Umfang bestimmen

In der Kürze liegt die Würze – das trifft zwar nicht unbedingt auf alle, aber auf die meisten Kataloge zu. Kunden mit knappen Zeitressourcen schätzen eine übersichtliche und kurz gehaltene Übersicht zu allen Produkten eines Unternehmens. Nähere Informationen können etwa auf der Homepage, über separate Produktbeschreibungen abgerufen oder bei einem Anruf bzw. per Mail erfragt werden.
Kataloge sollen neugierig machen und nicht erschlagen, ohne jedoch das Wesentliche zu vergessen.

Wie viel an Informationen verträgt bzw. verlangt die Zielgruppe?

Wie viel möchte man darüber hinaus in die Produktion des Werbe- bzw. Produktkataloges investieren? Diese und weitere Fragen spielen bei der Bestimmung des Umfangs eine wichtige Rolle.

Schritt #4: Inhalt und Gestaltung des Katalogs vornehmen

Der Umfang wird nicht zuletzt vom Inhalt und der grafischen Aufbereitung des Katalogs bestimmt. Mehr noch als andere Medien sind Kataloge grundsätzlich sehr stark von Bildern geprägt. Hinzu kommen:
Kurz und prägnant (teilweise in Stichpunkten) gehaltene Produktbeschreibungen
Vorteile und aussagekräftige Argumente für den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung.

CTAs (Call-to-Actions):

Farblich hervorgehobene Buttons, die den Leser zu einer Handlung auffordern. Kontaktangaben (Homepage, Telefonnummer, E-Mail, Adresse) zur Anforderung weiterer Informationen oder für Bestellungen.
Besonders wichtig ist, dass in der Gesamtkonzeption des Werbekatalogs das eigene Corporate Design (CD) wiederzufinden ist. Egal, ob Sie Ihren Katalog mit Indesign oder einer anderen Software erstellen bzw. erstellen lassen – die Einhaltung des Unternehmens-CD ist elementar wichtig für die Wiedererkennung bzw. für den Aufbau Ihrer Marke(n).

Schritt #5: Nicht auf Online-Kataloge verzichten!

Längst müssen Sie Kataloge nicht mehr nur als Printversion erstellen. In vielen Fällen ist es sogar empfehlenswert, zusätzlich oder sogar ausschließlich Online- oder PDF-Kataloge zu erstellen. Diese lassen sich entweder am heimischen PC oder auch von unterwegs über mobile Endgeräte und Smartphones abrufen.
Sie möchten Online-Kataloge schnell und einfach aus einer PDF-Datei erstellen? Probieren Sie zero1nk kostenlos aus!

Online-Katalog erstellen – das sind die Vorteile:

Herkömmliche Kataloge lassen sich schnell und einfach in interaktive Flipbooks umwandeln. Für Sie als Unternehmen, aber vor allem auch für Ihre Kunden bieten Online-Kataloge jede Menge Vorteile. (Einen umfangreiche Auflistung finden Sie in unserem Beitrag zu den Vorteilen eines Online-Katalogs).

Kosten sparen:

Druck und Postversand hochwertiger Kataloge kosten Geld. Bei einem Online-Katalog können Sie sich diese sparen. Unter Umständen fallen bestimmte Kosten sogar ganz weg, wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Produkte nur noch online zu präsentieren.

Direkte Verlinkung für mehr Interaktionen:

Durch direkte Verlinkungen können die Kunden über die einzelnen Produkte direkt zum Online-Shop, auf eine bestimmte Landingpage oder auf ein bestimmtes Kontaktformular weitergeleitet werden.
Potenzial für Kooperationen: Attraktive Online-Kataloge eröffnen gleichzeitig auch die Möglichkeit, mit anderen Unternehmen zu kooperieren, z. B. durch Fremdanzeigen oder die Ergänzung des eigenen Produktportfolios mit Produkten eines Partners.

Lesekomfort:

Mit dem passenden Tool besteht Ihr Online-Katalog aus weit mehr als nur einer einfachen PDF-Datei. So sollten Ihre Kunden in jedem Fall online im Katalog blättern können, einzelne Produkte durch eine schnelle Suche sofort finden und Inhalte in Sozialen Netzwerken teilen können.

Online-Kataloge richtig verbreiten – 3 Ideen:

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihren Online-Katalog verbreiten können. Mit den folgenden drei leicht umsetzbaren Ideen können Sie die Reichweite Ihres Online-Kataloges erhöhen und so neue Kunden gewinnen:

1. Katalog im Newsletter verlinken

Besitzen Sie einen Newsletter, den Sie an Kunden, Geschäftspartner und Multiplikatoren versenden? Dann nutzen Sie diesen, um dort auf Ihren Online-Katalog mit einem Direktlink hinzuweisen.

2. Als blätterbare PDF auf der Homepage einbinden

Sie haben eine Homepage, die regelmäßig von Kunden und Interessenten besucht wird? Binden Sie Ihre multimediale PDF in blätterbarer Form auf Ihrer Startseite ein. Über Content Management Systeme wie WordPress können Sie Ihren Online-Katalog zwar nicht direkt erstellen, jedoch gut einbinden.

3. In sozialen Netzwerken teilen

Nutzen Sie Ihre Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Twitter oder Xing, um auf Ihren Produktkatalog hinzuweisen. Gut gemachte Posts werden von Freunden und Fans des Unternehmens gerne geteilt, so dass sich die Reichweite des Katalogs zusätzlich viral erhöht.

Fazit:

Online-Kataloge zum Blättern leicht erstellen & nutzen
Die Zeiten sind vorbei, in denen es lediglich kiloschwere Druck-Kataloge gab. In den letzten Jahren bieten Online-Kataloge eine optimale Ergänzung, wenn nicht sogar eine Alternative zum Printmedium. Letztendlich entscheidet sich an der Zielgruppe des Katalogs, in welcher Form man den Unternehmenskatalog erstellt und verbreitet.

PDF-Kataloge zum Blättern stellen sich im Vergleich als die günstigere Variante heraus, da hier Druck- und Versandkosten gespart werden. Außerdem bietet dieses Format eine Reihe von Vorteilen sowohl für Sie als Unternehmen als auch für Ihre Kunden.

Mit dem richtigen Tool wie z.B. zero1nk können Sie Ihre PDF ganz leicht in hochqualitative Online-Kataloge umwandeln, die Sie auf vielfältige Weise verbreiten können. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!